Leistung
KI freigeben, ohne dass es am Datenschutz scheitert
Wir wählen die passende Plattform, richten sie ein und bringen sie ins Unternehmen. Mit einem Zugang, der genehmigt ist und benutzt wird.
Ausgangslage
Die meisten scheitern nicht an der Technik
Folgende Situationen begegnen uns immer wieder: Ein Unternehmen will KI freigeben und weiß nicht, womit. Ein anderes hat 200 Lizenzen gekauft, die kaum jemand anfasst. Ein drittes hat sich entschieden und kommt am Datenschutz nicht vorbei.
In allen 3 Fällen ist die Frage dieselbe: Womit sollen die Leute eigentlich arbeiten, und dürfen sie das.
Auswahl
Eine Frage entscheidet über alles Weitere
Ob es eine harte EU-Auflage gibt oder nicht, bestimmt die gesamte Architektur. Diese Frage wird meist zu spät gestellt, und dann ist bereits gekauft.
- 01
Keine harte Auflage
Direkt zum Vendor. Claude Enterprise, ChatGPT Enterprise oder Microsoft Copilot, wenn Sie ohnehin tief in M365 stecken. Voller Feature-Umfang, keine Zwischenschicht, kein zusätzlicher Betrieb.
- 02
EU Data Residency gefordert
Wenn Betriebsrat, Datenschutz oder Kundenverträge europäische Datenhaltung verlangen, fällt der direkte Weg aus. Dann bleibt eine Plattform mit EU-Hosting oder ein eigenes Deployment auf AWS Bedrock oder Vertex AI in EU-Regionen.
- 03
Air Gap oder strenge Regulierung
Wo nichts das Haus verlässt, betreiben wir Open-Weight-Modelle self-hosted. Spürbarer Abstand zu den Frontier-Modellen, dafür volle Kontrolle über Daten und Infrastruktur.
Was selten jemand ausspricht: Voller Feature-Umfang und EU Data Residency gibt es derzeit nicht zusammen.
Bedrock und Vertex liefern das Modell, nicht das Produkt. Projects, Artifacts, Agentic Workflows und Multi-Agent-Orchestrierung liegen in der Application Layer der Anbieter und sind über die API-Wege nicht verfügbar. Wer sich für Souveränität entscheidet, arbeitet mit Chat, Assistants und Retrieval. Diesen Trade-off legen wir offen, bevor Sie unterschreiben.
Umfang
Von der Auswahl bis zum ersten produktiven Team
- Plattform-Assessment mit dokumentierter Entscheidungsvorlage
- DPA-Review: Inference- und Storage-Region, Subprozessoren, Retention, Zero Data Retention
- SSO gegen Ihr bestehendes IdP, Entra ID oder Google Workspace, inklusive SCIM-Provisionierung
- Rollen und Gruppen statt Einzelrechte, Deprovisionierung beim Austritt
- Model Governance: welche Modelle für welche Gruppe freigegeben sind
- Shared Assistants und eine zentral gepflegte Prompt Library
- Audit Logging und Reporting, aufgesetzt für Revision und Mitbestimmung
- Betriebsvereinbarung, als Vorlage und in der Abstimmung
- Rollout in Wellen, beginnend mit den Teams, die einen konkreten Anlass haben
Voraussetzungen
Zwei Themen entscheiden früher, als die meisten denken
- Mitbestimmung
- Audit Logging ist technisch Pflicht und arbeitsrechtlich heikel. Ein System, das aufzeichnet, wer wann was fragt, ist eine technische Einrichtung im Sinne von § 87 BetrVG. Ohne Betriebsvereinbarung steht der Rollout still, unabhängig davon, wie sauber das Setup ist. Wir bringen das in Woche 1 auf den Tisch, nicht im 4. Monat.
- KI-Kompetenz
- Der EU AI Act verpflichtet Unternehmen, die KI einsetzen, ihre Mitarbeitenden entsprechend zu schulen. Wir weisen das nach und verbinden es mit dem Kompetenzaufbau im Anschluss.
Danach
Ein Zugang allein verändert noch nichts
Der Arbeitsplatz ist die Voraussetzung, nicht das Ergebnis. Erst wenn Teams ihn im Alltag nutzen, entsteht Wirkung. Deshalb geht es im Anschluss um Standards, Rollen und die Menschen, die den Stand halten.